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Kondompflicht in Deutschland

 KondompflichtNach langem Hin und Her gibt es auch Deutschland endlich einmal wieder gute Nachrichten. Für die käufliche Liebe soll nun eine Kondompflicht eingeführt werden. Vorbild hierfür ist Bayern. Dort gibt es schon lange eine solche Pflicht, die in der Hygieneordnung aufgeführt ist und in den meisten Städten und Gemeinden von Bayern gilt. Doch es dauerte Jahre, bis nun diese Pflicht auf ganz Deutschland ausgebreitet wurde. Doch woran liegt das? Warum wurde über viele Jahre kein Konsens gefunden? Gerade bei der käuflichen Liebe geht es doch darum, dass beide sicher und ohne Reue danach, die Zeit gemeinsam genießen können. Damit das wirklich und sicher passieren kann, wurde bereits im Jahr 2002 die Prostitution legalisiert. Ein Novum, dass es so bislang nur in Deutschland gibt. Dennoch gab es viele Punkte, die damals gar nicht bekannt waren. So sind die Verantwortlichen aus der Politik davon ausgegangen, dass Kunden, die solche Leistungen in Anspruch nehmen, auch verantwortungsvoll handeln. In Einzelfällen ist das jedoch nicht so. So hat sich im Laufe der Jahre eine kleine Gemeinde gebildet, die bewusst nach Frauen in der käuflichen Liebe suchen, wo der Kontakt auch ohne Schutz, also ohne Kondom, möglich ist. Bezeichnet wird das mittlerweile als AO Service. Für viele einfach undenkbar. Doch für andere ein gängiges Modell. Um das künftig zu unterbinden, soll nun endgültig die Kondompflicht in ganz Deutschland eingeführt werden.

Escort Agenturen begrüßen diesen Schritt

Die zahlreichen Escort Agenturen in Frankfurt, Köln und vielen anderen Städten begrüßen diesen Schritt und halten ihn für richtig. Seit Jahren werden Kunden darauf hingewiesen, dass die Begleitdamen viele Wünsche erfüllen können. Aber eben nur mit Kondom. Die meisten Kunden würden das akzeptieren. Doch es gäbe immer wieder einmal Ausnahmen, die dann deutlich darauf hingewiesen werden müssten.

Der Gesetzgeber hat lange überlegt, wie und mit welchen Mitteln eine Kondompflicht im Bereich der käuflichen Liebe überhaupt umsetzbar wäre. Nun ist man dort nach langen Diskussionen zu dem Ansatz gekommen, dass künftig die Kunden bestraft werden könnten, wenn sie auf das Kondom verzichten wollen. Wer in diesem Bereich den ungeschützten Geschlechtsverkehr praktiziere, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die auch mit einem hohen Bußgeld belegt werden kann. Geplant ist die Umsetzung für das kommende Jahr. Anfang 2016 soll die Kondompflicht gelten. Zusätzlich wurden weitere Regeln eingeführt, die den Bereich insgesamt stärker als bisher regulieren sollen. Zuvor war auch geplant, dass die Damen in der käuflichen Liebe bei einem ungeschützten Verkehr bestraft werden sollten. Dabei geisterten Strafgelder von bis zu 5.000 Euro in den Medien herum. Diese abstruse Vorstellung ist aber längst vom Tisch. Ansprechpartner soll nach Vorstellung der Regierung bei einem Verstoß generell der Kunde, also der Freier sein. Dieser dürfe die Frauen nicht mehr bedrängen und ein Verkehr ohne Kondom fordern. Schon das implizite Nachfragen kann als eine Ordnungswidrigkeit angesehen werden.

Zukunft wird es zeigen

Wie weit sich diese Regelung allerdings umsetzen lässt und vom Markt angenommen wird, werden die nächsten Jahre zeigen. Generell ist es aber so, dass alle Betreiber und Beschäftigten in der käuflichen Liebe diese Maßnahme als gut und wichtig bezeichnen.

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