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Was bedeutet Liebe eigentlich

LiebeLiebe ist ein großes und breit zu deutendes Wort. Es gibt das Wort, das Gefühl in allen Bereichen. Liebe kann auf materielle Dinge bezogen sein oder eben klassisch auf Personen und Tiere. Ein jeder definiert dieses Gefühl anders. Vielfach werden wir dabei vor allem in der Kindheit durch unsere Eltern geprägt. Das was wir in dieser Zeit erleben, erfahren und instinktiv verarbeiten, prägt sich auf Dauer in unser Unterbewusstsein ein. Häufig liegen hier auch die Gründe, wenn Menschen zu längeren Partnerschaften nicht fähig sind oder immer wieder auch ohne direkten Grund fremdgehen. Generell ist es aber auch so, dass es Personen gibt, die sich nicht fest binden möchten. Die Sehnsüchte bzw. Triebe auf Nähe, Wärme und erotischen Kontakt aber bleiben. Sie können unterdrückt werden, machen sich aber dennoch immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise bemerkbar. Es gibt Menschen, die führen schon seit Jahren keine feste Beziehung mehr. Dieses Phänomen lässt sich häufig in Großstädten beobachten. Düsseldorf ist dafür ein schönes Beispiel. Statt einer festen Beziehung flüchten sich viele in einen Welt der käuflichen Liebe wie sie im Saunaclub oder anderen Etablissements für eine bestimmte Summe von Geld erhältlich ist. Doch ist das noch Liebe?

Ja, sagen Wissenschaftler. Es gibt keine feste Deutung für den Begriff. Der eine kauft sich Liebe, der andere benötigt die Familie sowie die Geborgenheit.

Liebe nur einer Erfindung der Menschheit?

Ob die Liebe nur eine Erfindung sei, darum streiten sich Gelehrte und Experten seit langer Zeit. Tatsächlich ist es aber so, dass das heutige Verständnis erst durch die Literatur und der Dichter aus der Romantik entstand. Davor war der Begriff als solches nicht fest zu deuten und bestand eher aus einer Notwendigkeit, um überleben zu können. Mittlerweile hat sich in einigen Ländern vieles geändert. Deutschland, Frankreich aber auch die USA sind schöne Beispiele für den Wandel. Vor und nach dem zweiten Weltkrieg war die Liebe vor allem für Frauen ein fester Bestandteil, um sich weiterzuentwickeln und leben zu können. Ohne einen festen Partner und späteren Ehemann gab es für sie keine Zukunft. Doch das war einmal. Heute sind diese psychischen Zwänge nur noch in wenigen Staaten vorhanden. Liebe kann daher bei uns frei und in seiner ursprünglichen Bedeutung, die wir aus Gedichtsbüchern kennen, ausgelebt werden. Diese Freiheit bedeutet aber auch, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, was Liebe überhaupt ist. Für die einen ist es die romantische Vorstellung, den richtigen Partner für ein ganzes Leben zu finden. Der andere verbindet damit immer wieder kleine Romanzen, die bis zum Siedepunkt ausgelebt werden. Andere suchen ihr Glück in der käuflichen Liebe. Alle Beispiele zeigen, dass es die Liebe tatsächlich gibt. Wie sie im Einzelnen aber aussieht und in welchen Formen sie ausgelebt wird, entscheidet heute jeder für sich Alleine. Liebe bleibt damit also etwas Großartiges und vor allem sehr individuelles.

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